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Lebenszeichen aus Rundu

Jaaaaaaaaaaa, uns geht es gut! Vielen lieben Dank das ihr alle so fleißig nach uns schaut.

Wir sind letzten Samstag am späten Nachmittag gut in Rundu angekommen. Ein liebes Ehepaar aus der Versammlung hat uns in Empfang genommen. Modada, seine Frau Elisabeth und der kleine Jonathan. (seinen afrikanischen Namen können wir uns immer noch nicht merken). Madoda ist der einzige Älteste hier in der englischen Versammlung und tut wirklich ein gutes Werk. Sie sind beide im Pionierdienst, waren lange im Sonderdienst bis sich der Kleine angekündigt hat.

Angekommen in Rundu war die Spannung groß WO wir wohl schlafen werden. (haben uns einfach mal auf Madodas Wort verlassen, aber gleichzeitig geschaut welche Guesthäuser es hier gibt) Die kleine Reise ging los durch die wirklich vielen sandigen Straßen hier in Rundu.

Der Sand ist so fein, es fehlt nur noch das Meer. Und wir wurden wirklich nicht enttäuscht. Nach ein paar Minuten passierten wir unsere Straße und waren so baff von der genialen Aussicht auf den Kavango River. IRRE!!! Die Sonne war gerade am untergehen. Die Stimmung war wie in einem dieser Afrika Filme. Auch die Flat hier ist wirklich klasse. Sie befindet sich in dem besseren Viertel von Rundu und gehört zu einem Guesthouse das von einer netten deutschen Frau geführt wird. Alles sicher, mit einer Nachtwache, einem Tor. Es muss sich also niemand Sorgen machen. Hier können wir auch bleiben wenn wir uns für Rundu entscheiden.

Hier in Rundu gibt es ca. 60.000 Einwohner von denen die meisten Kwangali sprechen was auch den meisten Dienst ausmacht. Haben eine Weile gebraucht um zu verstehen, dass die englische Versammlung schlussendlich allen anderen Personen predigt: Oshiwambo, Damara, Afrikaans, Silozi und diese im Dienst fleißig sucht. Ja man macht Suchdienst hier in Rundu.  Die Stadt selber hat eine Kwangali Versammlung, eine Englische und eine Portugiesiche. Die Menschen aus Angola sprechen portugiesisch.

Dienstag waren wir das erste Mal von Haus zu Haus. Gleich an der ersten Türe konnte Rainer mit Silvia das Traktakt: Would you like to know the truth besprechen. Einen Tag später waren wir wieder dort und am gleichen Abend war sie bereits mit in der Versammlung. Wir sind sehr gespannt ob sie am Sonntag wieder mit dabei ist.

Haben im Moment noch keine Entscheidung getroffen. Fakt ist: hier gefällt es uns sehr. Rundu ist ein anderes Namibia. J Und doch kann es ganz schon einsam werden.

Gestern in der Versammlung gingen die local needs (örtlichen Bedürfnisse) fast nur um ein Thema: „Wir brauchen dringend Hilfe und willige Brüder.“ Ja, wir haben den Hilferuf verstanden und werden ernsthaft darüber nachdenken.

Was bisher geschah…

Hallo Ihr lieben,
mittlerweile sind 2 Tage rum und so langsam kommt auch das Afrika-Feeling auf, nachdem der Reisestress so langsam verblasst.
Gestern waren wir hauptsälchlich damit beschäftigt, Melanies Pass zu suchen. Nach der Einreise war dieser nämlich spurlos verschwunden. In den Koffern? Fehlanzeige. Alle Jackentaschen durchsuch – nix. Sämtliches Handgepäck durchstöbert. Alles da außer der Pass. Nachdem das Lost + Found am Flughafen uns schon bald an der Nummer erkennen konnten, weil wir so oft angerufen haben (aber natürlich nix abgegeben worden war), fügten wir uns in unser Schicksal und sahen nur noch einen Ausweg: Die deutsche Botschaft anrufen. Gesagt getan. Diese hatte jedoch (zum Glück wie sich bald herausstellen sollte) schon geschlossen. Einigermaßen ratlos saßen wir da bis Melanie mehr oder weniger zufällig den Pass zwischen ein paar Zeitschriften enteckt!! Wie er da hinkam? Kein Ahnung. Jedenfalls ist er wieder da, und wir sind einigermaßen erleichtert.

MIt dem neugefundenen Pass sind wir dann heut früh gleich zum Ministry of Home Affairs marschiert. Leider haben wir uns etwas zu viel Zeit gelassen und so kamen wir erst eine Stunde vor Schließung dort an. Gut wir hätten es wissen müssen: das ist zu wenig in Afrika. Denn wir wurden erst noch zum Post Office geschickt um eine Gebühr zu entrichten und sollten vor 13:00 zurück sein. um 12:40 waren wir auch zurück – aber das Minstry geschlossen. Schon lustig: Normalerwiese ist hier alles zu spät – beim zumachen sind sie zu früh dran.

Das ist aber kein großes Drama, wir geben die Unterlagen einfach bei nächster Gelegenheit ab. Anschließend wollten wir heimfahren und setzten und guter Dinge ins Auto – nur um festzustellen dass es nicht anspringt. Nach einigen Telefonaten auch hier die Erlösung: Es war einfach die Diebstahlsicherung, die Zicken gemacht hat. Einmal auf- und zuschließen, das wars und wir konnten los. Wieder was gelernt.

Heut abend waren wir dann zum ersten mal in der Versammlung: Windhoek Herero – das ist eine der vielen lokalen Sprachen. Das Herero Gebiet ist grad extrem am wachsen, und die Brüder suchen händeringend Unterstützung – wie überall im Land. Eine enorm herzliche Versammlung, zum Glück können die meisten ganz gut englisch.

Morgen in aller Frühe machen wir uns auf den Weg nach Rundu – schlappe 900 km. Die Versammlung dort ist ab nächster Woche ganz ohne Dienerschaft. Allerdings ist dort Malaria-Gebiet und man muss dort schon echt auf einiges verzichten, was man hier in der Hauptstadt an Annehmlichkeiten hat. Wir schauen uns das ganze mal an bevor wir entscheiden wo wir bleiben.

Jetzt müssen wir aber ins Bett, den morgen gehts früh los…
bis bald!
Mel & Rainer

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An alle…

…die uns die letzten Wochen so unglaublich unterstützt haben: Wir wollen die Gelegenheit hier am Flughafen Johannesburg nutzen, um euch allen DANKE DANKE DANKE zu sagen. Ist der Wahnsinn, wenn einem so viel Gutes widerfährt. Das gibt uns das Gefühl, das Richtige zu tun, auch wenn der Abschied wirklich nicht leichtgefallen ist.

Wir denken an euch, und das ist keine leere Floskel.

Mel & Rainer

 

 

Los gehts…

Los gehts. Nach fast 4 Jahren zieht es uns zurück nach Namibia. Diesmal hoffentlich für länger. Besucht uns bald wieder für Updates!!
Mel und RainerMel Rainer Flughafen

Morgen…

geht’s zum Tagessonderkongress nach Walvis Bay! Wir werden dann baldmöglichst ein paar Bilder hochladen!

Bis bald!
Mel & Rhino

wir mal wieder…

… nach einer längeren Durststrecke melden wir uns mal wieder aus Omaruru. Ja, mittlerweile hat sich so eine Art Alltag breitgemacht. Wir sind jeden Tag im Dienst (ok, FAST jeden Tag), und genießen die Zeit. Keine spaktakulären Entwicklungen. Endlich können wir euch mal ein paar Bilder von unserem „Königreichssaal“ zeigen: Ein Kindergarten, der im wesentlichen aus 4 Wänden und einem Blechdach besteht. Innen eine Bank zum sitzen, das war’s! Am Sonntag waren wir 59 Anwesende! Es wird also dringend Zeit für einen eigenen Saal, aber die Behörden strotzen nicht gerade vor Tatendrang. Evtl. können wir bald in ein Klassenzimmer in der Schule umziehen, da hätten wir dann etwas mehr Platz!

Dann bis bald!
wir 2.

… von unserem Trip in den Norden.

Bis bald!